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Zuhören! Mitreden!

„Langzeitarbeitslose Menschen wünschen sich mehr Respekt"

"Zuhören! Mitreden! Was wollen Arbeitslose wirklich?“ so lautete das Angebot an alle, die etwas für langzeitarbeitslose Menschen tun wollen. Etwa 70 Menschen folgten der Einladung am 27. Februar 2012 zum Open Space in der Vesperkirche, vor allem arbeitslose Menschen, aber auch Vertreter/-innen von Gewerkschaften und Sozialunternehmen. Eingeladen hatten kirchliche Institutionen und Arbeitsloseninitiativen.

Wichtig war den Veranstaltern eine möglichst hohe Beteiligung. Dafür bot sich die Form des Open Space an. Hier kann jeder sein Anliegen vortragen, in Arbeitsgruppen werden diese weiter ausgearbeitet und am Schluss von den Teilnehmern gewichtet. So ist zu erkennen, wo der größte Handlungsbedarf besteht, gleichzeitig erhalten Politik und Verwaltung konkrete Vorschläge.


Die drei wichtigsten Forderungen des Open Space waren ein unabhängiges Erwerbslosenzentrum, ein respektvoller Umgang mit den Klienten in den JobCentern und mehr Chancen für ältere arbeitslose Menschen. Viele Forderungen betrafen die Weiterbildung und Qualifizierung. Hier wünschten sich die Teilnehmer/-innen einen größeren Entscheidungsspielraum für die JobCenter und eine größere Flexibilität. Ein Wunsch betraf Möglichkeit in berufsferne Branchen umzuschulen. Eine weitere, immer wieder gestellte Forderung, war die freie Fahrt im öffentlichen Nahverkehr für die Inhaber der BonusCard. Auch sie fand an diesem Abend viele Unterstützter.

Die Ideen und Wünsche wurden an Jürgen Peeß, Leiter des JobCenters Stuttgart, mit der Bitte um Stellungsnahme übergeben.