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Studie „Demokratie ohne Langzeitarbeitslose“

„Gib mir was, was ich wählen kann.“ Demokratie ohne Langzeitarbeitslose?
Motive langzeitarbeitsloser Nichtwähler/-innen.
 

Eine explorative qualitative Studie, durchgeführt von der Denkfabrik - Forum für Menschen am Rande, in Kooperation mit dem Evangelischen Fachverband für Arbeit und soziale Integration und der Initiative Pro Arbeit.

Bei der Landtagswahl 2017 in Nordrhein-Westfalen hat sich die soziale Spaltung bei der Wahlbeteiligung nochmals verschärft, so die Bertelsmann Stiftung. Immer weniger Menschen aus sozial benachteiligten Milieus gehen zur Wahl. Sinkende Wahlbeteiligung schadet der Demokratie. Es ist nicht gut, wenn große Teile unserer Gesellschaft nicht mehr in den Parlamenten vertreten sind. Bis zu 40 Prozent klafft die Wahlbeteiligung zwischen reichen und armen Stadtbezirken auseinander. In der Gruppe der Nichtwähler aus prekären Schichten sind Langzeitarbeitslose überdurchschnittlich stark vertreten.

Die Studie „Gib mir was, was ich wählen kann“ - Demokratie ohne Langzeitarbeitslose? "  hat die Motive langzeitarbeitsloser Nichtwähler erforscht. Sie gibt aus unserer Sicht viele Hinweise darauf, was zu tun wäre, um diese Menschen wieder in unsere Demokratie zurückzuholen. Durch die unterschiedlichen Aussagen der befragten Nichtwähler wird der Riss in unserer Gesellschaft offensichtlich. Die befragten Langzeitarbeitslosen erleben eine Politik und eine Gesellschaft, die ihre Nöte und Probleme nicht mehr wahrnehmen. Sie wünschen sich ein normales Leben und fordern mehr soziale Gerechtigkeit und fühlen sich von Politik und Gesellschaft im Stich gelassen. Auch wenn diese Menschen die Tür noch nicht endgültig zugeschlagen haben, besteht doch die Gefahr, dass sie sich ganz von unserer Gesellschaft abwenden.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie auch im Internet unter:

www.studie-nichtwaehler.de

facebook.com/armewaehler